28 Februar 2005

BVG: Verkehrsplaner der BVG zu Gast im Bezirk Marzahn-Hellersdorf

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year/2005/id/1825/name/
Verkehrsplaner+der+BVG+zu+Gast+im+Bezirk+Marzahn-Hellersdorf

Fachleute der BVG sprechen über aktuelle Probleme und Wünsche zum Verkehrsangebot.

Auf Einladung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf waren am 25. Februar 2005, Verkehrsplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu Gast im Bezirk.

Anlass des Besuches war der Wunsch des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf sich mit den Fachleuten der BVG über aktuelle Probleme und Wünsche zum Verkehrsangebot und dem Verkehrskonzept BVG 2005 plus auszutauschen. Dem Fachgespräch im Rathaus war eine Rundfahrt zu relevanten Verkehrsknotenpunkten im Bezirk vorausgegangen.

Zu den vom Bezirk aufgeworfenen Schwerpunktthemen gehörten u. a. Verkehrsangebote an Samstagen, Verknüpfungen im Liniennetz, Umsteigebeziehungen und Taktveränderungen.

Im Anschluss an das konstruktive Gespräch sicherten die Vertreter der Berliner Verkehrsbetriebe die Prüfung der aufgeworfenen Fragen im Detail zu. Für zahlreiche Detailfragen zeichnen sich bereits erste Lösungen ab.

Datum: 28.02.2005

24 Februar 2005

S-Bahn: Neue S-Bahn-Verbindung zwischen Berlin und Teltow eröffnet

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Die Berliner S-Bahn verbindet ab heute Teltow im 20-Minuten-Takt mit der Bundeshauptstadt. Um 13.27 Uhr schickten Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski, der Vorsitzende der Geschäftsführung DB Stadtverkehr Andreas P. Meyer und Walter Schumacher, kaufmännischer Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH den Eröffnungszug auf die Strecke der neuen Linie S26. Neben Bürgermeister Thomas Schmidt und zahlreichen Teltower Bürgern gehörten auch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Angelika Mertens, zu den Gästen der Premierenfahrt.

Die Bauzeit für die drei Kilometer lange Neubaustrecke betrug 16 Monate. Die Investitionskosten lagen bei 32,5 Mio. Euro. Davon zahlte der Bund rund 20 Mio. Euro. Das Land Brandenburg beteiligte sich mit über 8 Mio. Euro. Die Deutsche Bahn gab 2,8 Mio. Euro aus.

Konkurrenzlos schnell - Fahrzeiten verkürzen sich erheblich

Die S-Bahn Berlin GmbH rechnet mit täglich 10.000 Fahrgästen auf dem Abschnitt. „Die Fahrzeit zwischen Teltow und der Berliner City halbiert sich ab heute. Die Züge der Linie S26 sind in nur 25 Minuten am Potsdamer Platz. Im Vergleich zum Auto ist die S-Bahn konkurrenzlos schnell“, freut sich S-Bahn-Geschäftsführer Walter Schumacher. „Ich lade die Berliner und Brandenburger ein, uns zu testen.“ Am 24., 25. und 26. Februar gibt es ganztägig gültige Ersttagskarten zum Preis von 3,50 Euro, mit denen belie-big viele Fahrten im ganzen S-Bahn-Netz unternommen werden können.

Bessere Verbindungen für 50.000 Einwohner südlich Berlins

Neben der Stadt Teltow profitieren auch die Nachbargemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow vom attraktiven Angebot auf der Schiene. Damit haben rund 50.000 Menschen die Möglichkeit das Auto stehen zu lassen. Allein neun Buslinien halten direkt am S-Bahnhof und bieten bequeme Umstei-gemöglichkeiten zur neuen Linie S26. Eine Park & Ride - Anlage mit 74 Stellplätzen macht Autofahrern den Wechsel zum öffentlichen Nahverkehr einfach.

Die S-Bahn-Züge sind über zwei Treppenanlagen zu erreichen. Für mobilitätseingeschränkte Personen steht ein Aufzug zur Verfügung. Auf dem Bahnsteig befindet sich eine Fahrkartenausgabe, an der Tickets für den gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erhältlich sind.

Neues S-Bahn-Angebot stärkt die Region

Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski weist auf die Bedeutung der neuen Strecke hin: "Die Region Teltow und Berlin rücken näher zusam-men. Die S-Bahn ist dabei das Rückgrat für den Nahverkehr. Ein attraktives Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln stärkt die Region und macht auch Standorte außerhalb Berlins für die Menschen attraktiv. Ein gemeinsames und zukunftsfähiges Verkehrssystem für die Region Brandenburg/Berlin ist heute wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Milliardeninvestitionen des Bundes in S-Bahn-Infrastruktur

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Angelika Mertens, betont das verkehrspolitische Gebot zur Förderung des Öffent-lichen Personennahverkehrs: „Der Bund hat seit 1991 insgesamt 2,2 Mrd. Euro in S-Bahnvorhaben in der Region Berlin-Brandenburg investiert.
Seit der Wiedervereinigung wurden Lücken mit einer Länge von rd. 93 km geschlossen und zahlreiche Streckenabschnitte grunderneuert. Allein bis zum Jahr 2007 wird der Bund weitere 400 Mio. Euro in die Infrastruktur der Berliner S-Bahn stecken. Das ist eine Investition in die Zukunft der Region.“

Fahrgastzahlen steigen stetig

„Die S-Bahn Berlin GmbH ist eine echte Erfolgsstory. 1995 hatte das frisch gegründete Tochterunternehmen der Deutschen Bahn 246 Mio. Fahrgäste. 2004 waren es bereits 318 Mio. Passagiere“, berichtet Andreas P. Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Stadtverkehr GmbH, zu der auch zahlreiche regionale Busunternehmen gehören. „Wir wollen unsere Aktivitäten in der Region erweitern, um den Fahrgästen attraktive durchgehende Reiseketten auf Schiene und Straße zu bieten“, so Meyer.

Schienenanschluss eröffnet Entwicklungsperspektiven

Für Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt ist die Eröffnung der S-Bahn die Erfüllung eines großen Traumes: „Die S26 stärkt den Wohn- und Wirtschaftsstandort erheblich. Wir rechnen mit weiteren Gewerbeansiedlungen und einer Zunahme der Bevölkerung“. Schmidt zeigte sich optimistisch, dass die Diskussion um eine weitere Verlängerung der S-Bahn in Richtung Klein-machnow - Stahnsdorf konstruktiv weiter geführt wird.

Teltow hatte in der Vergangenheit schon einmal S-Bahn-Anschluss: Bereits zwischen 1951 und 1961 fuhren elektrische S-Bahn-Züge zwischen Berlin und der südlichen Nachbarstadt. Der Mauerbau beendete das kurze Kapitel in der S-Bahn-Historie für über 40 Jahre. Nun steht die Schienenverbindung wieder zur Verfügung. Der Streckenverlauf wurde den heutigen Gegebenheiten angepasst.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke zwischen Lichterfelde Süd und Teltow Stadt wächst das Streckennetz auf 331 Kilometer. Die rot-gelben Züge sind auf 16 Linien unterwegs. Vom neuen S-Bahnhof Teltow Stadt nahe des Zentrums fahren die Züge der Linie S26 von früh um 4 Uhr bis nachts 1 Uhr durchgehend im 20-Minuten-Takt - am Wochenende besteht ein durch-gehender Nachtverkehr im Stundentakt.


Fotomaterial von der Streckeneröffnung ist heute 24.02.05 unter www.bahnimbild.de , „Aktuell“ abrufbar.

Ausgesuchtes Fotomaterial von der Streckeneröffnung finden Sie auch am Ende dieser Pressemitteilung.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH

22 Februar 2005

BVG gründet Verkehrsakademie

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BVG+gr%FCndet+Verkehrsakademie

Die Berliner Verkehrsbetriebe gründen am 23.2.2005 eine Verkehrsakademie Omnibus.

Die BVG verfügt über ein in Jahrzehnten gewachsenes Know-how in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern in Dienstleistungsunternehmen, insbesondere des öffentlichen Personennahverkehrs. Unter dem Dach der Verkehrsakademie Omnibus werden diese Kompetenzen gebündelt und auch überregional angeboten.

Die BVG verfolgt damit auch auf dem Aus- und Weiterbildungssektor konsequent den Weg zu einem marktwirtschaftlich orientierten Verkehrsunternehmen. Die Verkehrsakademie Omnibus geht hervor aus dem Ausbildungszentrum Omnibus der BVG, welches seit vielen Jahren erfolgreich am internen und externen Markt der Aus- und Weiterbildung präsent ist. Zur Produktpalette gehören nicht nur die qualifizierte Ausbildung des Fahrpersonals, sondern auch Berufsausbildungen und weiterführende Seminare für alle Mitarbeiter, die in einem Dienstleistungsunternehmen tätig sind oder sein werden. Schwerpunkte des Angebotes sind Fortbildungen in den Grundlagen des Kundendienstes, der Kommunikation und der Führung von Mitarbeitern. Auch der Umgang mit Konflikten (Deeskalationstraining), die Erarbeitung von Strategien zur Streßbewältigung und Themen wie Team- und Organisationsentwicklung sind vertreten. Das Bildungsangebot der Verkehrsakademie Omnibus richtet sich sowohl an Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs und anderer Dienstleistungsbereiche als auch an interessierte Privatpersonen. Entwickelt werden diese Produkte von Praktikern der BVG, unterstützt von Pädagogen, Psychologen und Ingenieuren. Sie basieren auf den tatsächlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter. Der Prozess der Kompetenzerweitung soll sich in dem tatsächlichen Verhalten der Mitarbeiter widerspiegeln und damit die Erreichung der Unternehmensziele sicherstellen. Den Praktikern stehen in einem Beirat der Verkehrsakademie Omnibus Fachleute der Universitäten, der Politik und anderer Verkehrsunternehmen zur Seite, die ein hohes Qualitätsniveau gewährleisten. Die Veränderungen im Marktgeschehen, der Wandel im Anforderungsprofil der Kundendienstmitarbeiter, aber auch die zukünftigen nationalen und internationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen erfordern eine ständige Erweiterung und Modifizierung unseres Angebots. Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden stehen dabei stets im Vordergrund. Zwei Projekte der nächsten Monate sind hervorzuheben: Zum einen wird ein von uns entwickeltes Lernprogramm "Englisch in Bus und Bahn" intern dem Fahrpersonal der BVG zur Verfügung gestellt und auch anderen Verkehrsbetrieben angeboten, zum anderen wird die Verkehrsakademie Omnibus in einer Verbundausbildung mit Partnerunternehmen aus Berlin und Brandenburg die dreijährige Berufsausbildung zur "Fachkraft im Fahrbetrieb" durchführen.

Eine Gesamtübersicht unseres Angebotes finden Sie als Link auf der rechten Seite.

Datum: 22.02.2005

21 Februar 2005

S-Bahn: Endspurt für S-Bahn nach Teltow Letzte Vorbereitungen für Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Strecke Feierliche Eröffnung am 24. Februar 2005

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Die letzten Vorbereitungen für die Inbetriebnahme der S-Bahn-Verbindung zwischen Lichterfelde Süd und Teltow Stadt laufen auf Hochtouren. Nachdem die technischen Erprobungsfahrten erfolgreich absolviert wurden, werden bis zur offiziellen Eröffnung die Triebfahrzeugführer auf der neuen Strecke geschult.

Am Donnerstag, den 24. Februar 2005 ab 13.27 Uhr sind dann die Berliner und Brandenburger eingeladen, die neue S-Bahn-Linie S26 von Teltow Stadt nach Lichterfelde Süd und weiter zum S-Bahnhof Potsdamer Platz zu entdecken.

Aus Anlass der Streckeneröffnung veranstaltet die S-Bahn Berlin GmbH gemeinsam mit der Stadt Teltow die drei „Teltower-S-Bahn-Tage“. Am Donnerstag findet von 12 Uhr bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm rund um den neuen S-Bahnhof statt. Am Bahnsteig steht ein Aus-stellungszug zur Entstehung der neuen Strecke, zur S-Bahn Berlin GmbH sowie zur Geschichte der Stadt.

Am Freitag, 25. Februar 2005 fahren historische Züge und die gläserne Panorama-S-Bahn der S-Bahn Berlin GmbH nach Teltow.

Der Samstag, 26. Februar 2005 steht unter dem Motto „Teltow entdecken“. Zum Einsatz kommen an diesem Tag historische und moderne Busse, mit denen man die Sehenswürdigkeiten von Teltow, Stahnsdorf und Klein-machnow entdecken kann.

Für die drei Eröffnungstage gibt die S-Bahn Berlin GmbH eine Ersttags-fahrkarte zum Preis von 3,50 Euro heraus, die am 24., 25. oder 26. Februar 2005 einen Tag lang zu beliebig vielen Fahrten im S-Bahn-Netz berechtigt.

Weitere Informationen zur Streckeneröffnung stehen im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH

18 Februar 2005

Mobilität: ÖPNV kein Buch mit sieben Siegeln

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Wie barrierefrei sind Bus und Bahn? Schnupperkurse auch 2005

Wie funktionieren Straßenbahn und Omnibus? Für Fahrgäste mit körperlichem Handicap ist sie allerdings nicht immer einfach zu beantworten. Im vergangenen Jahr besuchten über 120 Fahrgäste auf dem BVG-Betriebshof Siegfriedstraße die BVG-Schnupperkurse in Sachen Mobilität, eine gemeinsame Aktion von Omnibus und Straßenbahn. hatten in gemeinsamen Aktionen angeboten, die unterschiedlichen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin auszuprobieren. Sinn und Zweck der Übung: Die Informationen, die Möglichkeit zum Ausprobieren von Tram und Bus und die Gelegenheit Fragen zu stellen sollten die mitunter noch vorhandenen Hemmschwellen abbauen. Fazit der Teilnehmer: Kennt man die Mobilitätshilfen und Bedienelemente in Straßenbahn und Bus, ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel z.B. mit dem Rollstuhl kein Buch mit sieben Siegeln mehr.

Die Reihe "Schnupperkurs Mobilität" wird in diesem Jahr fortgesetzt. Im vergangenen Jahr nutzten auch viele Mobilitätshelfer, Personen die in unterschiedlichem Auftrag mobilitätsbehinderte Fahrgäste im ÖPNV begleiten, die Kurse. Auch für sie werden spezielle Termine angeboten.

An diesen Tagen finden Schnupperkurse für mobilitätseingeschränkte oder -behinderte Fahrgäste statt:

14. April - Betriebshof Lichtenberg,
12. Mai, - Betriebshof Lichtenberg,
16. Juni - Betriebshof Lichtenberg,
14. Juli - Betriebshof Müllerstr.,
11. August - Betriebshof Lichtenberg,
8. September 2005 Betriebshof Lichtenberg.

Datum: 18.02.2005

14 Februar 2005

U-Bahn: Ein neuer Bahnhof 15 Meter unter Berlins "guter Stube"

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Erster Spatenstich für den U-Bahnhof "Brandenburger Tor"

Am 14. Februar 2005, erfolgt der "Erste Spatenstich" für den neuen U-Bahnhof "Brandenburger Tor". Damit entsteht nach dem U-Bahnhof "Lehrter Bahnhof" und "Reichstag" der dritte Bahnhof für die Linie U55. Diese soll im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden.

Der neue Bahnhof hat nach seiner Fertigstellung eine Länge von 120 Metern. Der Bahnsteig wird 11 Meter breit sein. Die beiden Ausgänge werden im Westen Richtung Pariser Platz und im Osten auf der Straße "Unter den Linden" sein. Auch ein Aufzug, der den behindertengerechten Zugang zum S-Bahnhof ermöglicht, wird eingebaut. Der Bau dieses Bahnhofes stellt eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe dar. Zum Einen bereitet der Berliner Baugrund erhebliche Probleme, zum Anderen muss unterhalb des Grundwasserspiegels gebaut werden.

Nach umfangreichen Bauvorbereitungen im Jahr 2004, wie dem Fällen und Umsetzen von Bäumen sowie umfangreichen Kabel- und Rohrverlegungen, beginnt jetzt mit der Errichtung der Baugrube die zweite Bauphase.

Zuerst gilt es, die künftige Baugrube herzustellen und gegen Wassereinbrüche zu sichern. Dazu werden für die Baugrubenwand mit einem sogenannten Großbohrgerät Bohrpfähle in die Erde eingebracht, die die Wand wasserundurchlässig machen. Die drei übrigen Wände werden als Schlitzwände erstellt. Ein Schlitzwandgreifer entfernt das Erdreich, der Schlitz wird mit einer Stützflüssigkeit gehalten und anschließend ausbetoniert.

Wenn die vier Seiten der künftigen Grube erstellt sind, wird in ca. 25 Metern Tiefe im Erdreich eine "Düsstrahlsohle" betoniert, welche die zukünftige Baugrube nach unten gegen das druckende Grundwasser abgedichtet. Durch diese Bauweise (mitteltiefliegende HDI-Sohle) entfällt die ursprünglich geplante Arbeit unter Druckluftbedingungen. Erst danach beginnt der eigentliche Aushub des Erdreichs. Die Baugrubensohle wird im Zuge des Aushubes in ca. 18 m Tiefe hergestellt. Um die Belastungen für die Anwohner und Passanten auf ein Minimum zu reduzieren, wird dann die Baugrube mit einem provisorischen Deckel versehen. Alle weiteren Arbeiten, bis hin zum eigentlichen Ausbau des U-Bahnhofs, finden dann im Schutze dieses Deckels statt. Der U-Bahnhof selbst wird, wie geplant, mittels Vereisungstechniken und im bergmännischen Vortrieb gebaut. Gearbeitet wird dazu vom westlichen wie vom östlichen Baufeld aus.

Durch die Verlagerung der fast gesamten Baulogistik hin zum östlichen Baufeld wird der Bereich am Pariser Platz entlastet und Beeinträchtigungen für die Anwohner reduziert. Zudem setzen die BVG und die von ihr beauftragten Baufirmen auf innovative Bauverfahren, welche die wertvolle Bausubstanz in diesem Bereich schützen. 2006 soll der komplette Bahnhof im Rohbau fertig sein, ebenso wie die Zugangsbauwerke zu beiden Seiten. Der provisorische U-Bahnbetrieb soll dann auf einem Teil des Bahnhofs aufgenommen werden. Die endgültige Fertigstellung erfolgt im Jahr 2007.

Spätestens ab 2010 beginnt der weitere Bau der Verlängerung bis Alexanderplatz, so dass die U5 von Hönow kommend die östlichen Bezirke mit den Westlichen verbindet. Damit wird eine Planung realisiert, die noch aus den Anfängen der Weimarer Republik stammt.

Datum: 14.02.2005

10 Februar 2005

U-Bahn: Nach fast 40 Jahren werden die U-Bahnzüge vom Typ DL ausgemustert

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Abschiedsfahrt+der+Bauart+D

"U-Bahn ade" heißt es am 27. Februar 2005 auf einem Teil des Berliner Streckennetzes.
Aber keine Bange, das mit Abstand schnellste und damit wohl beliebteste Verkehrsmittel bleibt uns erhalten.
Nur ein bestimmter Wagentyp, die so genannten DL-Züge, fahren an diesem Tag in den endgültigen Ruhestand.
Damit endet die Ära der ersten U-Bahn-Neubaufahrzeuge der BVG nach dem zweiten Weltkrieg.

Über vierzig Jahre bestimmten die "Dora-Züge" das Bild im Großprofilnetz (U5, U6, U7, U8 und U9).
Der erste Teil der Serie wurde noch in Stahlbauweise produziert. Ab 1965/66 gab es dann die "Light-Version" in Leichtmetall-Ausführung. Sie brachte immerhin über ein Viertel weniger Gewicht auf die Waage.
Bis 1970 verstärkten 98 DL-Doppeltriebwagen den Fuhrpark der Berliner U-Bahn. Zuletzt waren noch 48 unterwegs, der allerletzte am 11. Dezember.
Mit einer Laufleistung von 2.818.953 Kilometern war übrigens die Einheit 2246 am längsten auf Achse.

Mit einer Sonderfahrt nimmt die BVG Abschied von den U-Bahn-Veteranen.
Sie beginnt am 27. Februar 2005 um 10:00 Uhr auf dem U-Bahnhof Rudow (U7) und endet ca. 16.30 Uhr in Friedrichsfelde (U5).
Besonderes Bonbon für alle Fahrzeug-Fans: Während der Wechsel von einer Linie zur anderen dürfen die Fahrgäste im Zug bleiben.

Datum: 10.02.2005

09 Februar 2005

S-Bahn: Am 24. Februar beginnen die Teltower-S-Bahn-Tage Berliner und Brandenburger sind zum Mitfeiern eingeladen

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Nach 16-monatiger Bauzeit wird am Donnerstag, 24. Februar, der reguläre S-Bahn-Verkehr zwischen Teltow Stadt und dem Potsdamer Platz in Berlin aufgenommen. Die Berliner und Brandenburger sind eingeladen, wenn am Mittag um 13.27 Uhr Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski, Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt und S-Bahn-Chef Günter Ruppert den Premierenzug auf die Strecke schicken.

Aus Anlass der Streckeneröffnung gibt die S-Bahn Berlin GmbH eine Ersttagsfahrkarte zum Preis von 3,50 Euro heraus, die am 24., 25, oder 26. Februar einen Tag lang zu beliebig vielen Fahrten im S-Bahn-Netz berechtigt. So haben die Teltower Gelegenheit, preiswert auf „Schnuppertour“ zu gehen. Der Potsdamer Platz zum Beispiel ist in nur 25 Minuten erreichbar. Die Berliner können die Gelegenheit nutzen, die neue Gemeinde mit S-Bahn-Anschluss zu entdecken.

Die S-Bahn Berlin GmbH und die Stadtverwaltung veranstalten gemeinsam die drei „Teltower-S-Bahn-Tage“. Am Donnerstag gibt es von 12 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenpro-gramm auf dem neuen Bahnhofsvorplatz. Am Bahnsteig steht ein Ausstellungszug zur Geschich-te der neuen S-Bahn-Strecke, zu „10 Jahre S-Bahn Berlin GmbH“ und zur Stadt Teltow.

Der Freitag, 25. Februar steht im Zeichen der Sonderzüge. Zwischen Ostbahnhof bzw. Nord-bahnhof und Teltow Stadt sind in der Zeit von 12 bis 18 Uhr historische Züge und die gläserne Panorama-S-Bahn unterwegs.

Der Samstag, 26. Februar steht unter dem Motto „Teltow entdecken“. Gemeinsam mit der Havelbus-Verkehrsgesellschaft und dem Denkmalpflegeverein Berlin finden von 11 bis 17 Uhr Rundfahrten durch Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow statt. Stadtführer erläutern die Sehenswürdigkeiten. Zum Einsatz kommen historische und moderne Busse.

Weitere Informationen zu den „Teltower S-Bahn-Tagen“ stehen im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“, die auf allen S-Bahnhöfen kostenlos erhältlich ist.


Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 297-43906
Fax 030 297-43908

04 Februar 2005

Bahnhöfe + S-Bahn: Vorbereitung für Inbetriebnahme der neuen Ringbahnhalle Neue Bauphase im Bahnhof Papestraße Ringbahnsteig Richtung Schöneberg wird für acht Wochen gesperrt

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Im Bahnhof Berlin Papestraße soll im April das erste Gleis in der neuen Ringbahnhalle in Betrieb genommen werden. Das zweite Gleis soll Mitte Juni folgen. Damit wird das Umsteigen zwischen den S-Bahnlinien an diesem wichtigen Knotenpunkt im Berliner Nahverkehr wesentlich komfortabler. Zugleich wird die letzte Baufreiheit für die Fertigstellung der Gleisinfrastruktur und Bahntechnik auf der Nord-Süd-Verbindung der Fernbahn, die im Mai 2006 in Betrieb gehen soll, geschaffen. Ab diesem Zeitpunkt werden auch Fern- und Regionalzüge am Bahnhof Berlin Papestraße halten.

Für die Fertigstellung der Ringbahnhalle und die Herstellung des neuen Ring-S-Bahngleises von Tempelhof Richtung Schöneberg muss der provisorische Ringbahnsteig für die Züge Richtung Schöneberg ab Montag, 7. Februar 2005, 4.00 Uhr, für rund acht Wochen gesperrt werden. Das Gleis, das neu gebaut wird, schneidet den Fußweg vom Bahnsteigprovisorium zur General-Pape-Straße. Dadurch ist der Bahnsteig nicht mehr erreichbar.

Die DB ProjektBau GmbH und die S-Bahn Berlin GmbH bitten die Kunden der S-Bahn um Verständnis für die unvermeidlichen zeitweiligen Einschränkungen. Daraus ergeben sich bis zu 10 Minuten längere Wege. Wer aus Richtung Tempelhof zur Papestraße unterwegs ist, muss bis Schöneberg fahren und dort in den Zug der Gegenrichtung umsteigen. Wer von der Papestraße nach Schöneberg will, wird gebeten, zunächst mit dem Zug der Gegenrichtung bis Tempelhof zu fahren und dort in den Zug Richtung Schöneberg umzusteigen. Voraussichtlich ab April 2005, wird die Ringbahn Richtung Schöneberg wieder im Bahnhof Berlin Papestraße halten - dann bereits in der neuen Ringbahnhalle.


Michael BaufeldKommunikationDB ProjektBau GmbHTel. 030 297-55877Fax 030 297-55732 Ingo PriegnitzPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-43906Fax 030 297-43908